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	<title>Kommentare für Tratschtante.de</title>
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	<description>Angewandte Meinungsfreiheit</description>
	<lastBuildDate>Wed, 01 Feb 2012 12:34:24 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Von Menschenrechten und Kopftüchern von Achim</title>
		<link>http://www.tratschtante.de/2010/01/22/von-menschenrechten-und-kopftuechern/comment-page-1/#comment-1112</link>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 12:34:24 +0000</pubDate>
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		<description>Nun, das Gebot ist ca. so formuliert: &quot;Mann und Frau haben in der Öffentlichkeit ihre Reize zu bedecken&quot;. Im Sinne also Gleichberechtigt... nur die Interpretation, was jetzt ein &quot;Reiz&quot; ist, ist sehr unterschiedlich... deshalb gibt es ja auch durchaus Moselms, die gar keine Kopftücher tragen, sich aber trotzdem an dieses Gebot halten und andere sehen selbst das Gesicht als reizvoll und verlangen Vollverschleierung. Dass die Bekleidungsvorschriften nur für Frauen gelten ist absoluter Unfug. Auch für Männer gibt es da einige Vorschriften, je nach Auslegung. Insbesondere bei Badehosen ist das wohl sehr kompliziert. Einige dürfen aber auch nur in ihren schlabrigen Umhängen rumlaufen, weil man sonst einen knackigen Po sehen könnte. Da solltest du nicht so sehr den Rechtspopulisten von Pro NRW, NPD, Sarrazin und wem sonst noch glauben, sondern dich selber einmal informieren. :)

Außerdem wird ja kein Menschenrecht für eine Bekleidungsvorschrift gefordert. Sondern es wird das Recht gefordert sich daran halten zu dürfen. Das ist ein fundamentaler Unterschied. Nur weil man die Vorschrift selber aus welchen Gründen auch immer ablehnt, kann man ja nicht anderen verbieten sich freiwillig daran halten zu wollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, das Gebot ist ca. so formuliert: &#8220;Mann und Frau haben in der Öffentlichkeit ihre Reize zu bedecken&#8221;. Im Sinne also Gleichberechtigt&#8230; nur die Interpretation, was jetzt ein &#8220;Reiz&#8221; ist, ist sehr unterschiedlich&#8230; deshalb gibt es ja auch durchaus Moselms, die gar keine Kopftücher tragen, sich aber trotzdem an dieses Gebot halten und andere sehen selbst das Gesicht als reizvoll und verlangen Vollverschleierung. Dass die Bekleidungsvorschriften nur für Frauen gelten ist absoluter Unfug. Auch für Männer gibt es da einige Vorschriften, je nach Auslegung. Insbesondere bei Badehosen ist das wohl sehr kompliziert. Einige dürfen aber auch nur in ihren schlabrigen Umhängen rumlaufen, weil man sonst einen knackigen Po sehen könnte. Da solltest du nicht so sehr den Rechtspopulisten von Pro NRW, NPD, Sarrazin und wem sonst noch glauben, sondern dich selber einmal informieren. <img src='http://www.tratschtante.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Außerdem wird ja kein Menschenrecht für eine Bekleidungsvorschrift gefordert. Sondern es wird das Recht gefordert sich daran halten zu dürfen. Das ist ein fundamentaler Unterschied. Nur weil man die Vorschrift selber aus welchen Gründen auch immer ablehnt, kann man ja nicht anderen verbieten sich freiwillig daran halten zu wollen.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Von Menschenrechten und Kopftüchern von Mag</title>
		<link>http://www.tratschtante.de/2010/01/22/von-menschenrechten-und-kopftuechern/comment-page-1/#comment-1073</link>
		<dc:creator>Mag</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 22:44:00 +0000</pubDate>
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		<description>Das Problem dabei ist nur: Das Gebot, ein Kopftuch zu tragen verstößt selbst gegen die Menschenrechte, nämlich gegen die Gleichberechtigung von Mann und Frau, weil die islamischen Bekleidungsvorschriften NUR für Frauen gelten. 
Kann man ein Menschenrecht auf etwas einfordern, was selbst gegen die Menschenrechte verstößt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem dabei ist nur: Das Gebot, ein Kopftuch zu tragen verstößt selbst gegen die Menschenrechte, nämlich gegen die Gleichberechtigung von Mann und Frau, weil die islamischen Bekleidungsvorschriften NUR für Frauen gelten.<br />
Kann man ein Menschenrecht auf etwas einfordern, was selbst gegen die Menschenrechte verstößt?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Von Menschenrechten und Kopftüchern von Kjlhs</title>
		<link>http://www.tratschtante.de/2010/01/22/von-menschenrechten-und-kopftuechern/comment-page-1/#comment-1056</link>
		<dc:creator>Kjlhs</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 23:03:00 +0000</pubDate>
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		<description>gut!  :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>gut!  <img src='http://www.tratschtante.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Politik nur für den eigenen Machterhalt führt zu reiner Verwaltung ohne Gestaltung von Entscheidungsangst führt zu gleichen Problemen in Politik und Wirtschaft - Tratschtante.de</title>
		<link>http://www.tratschtante.de/2011/04/01/politik-nur-fur-den-eigenen-machterhalt-fuhrt-zu-reiner-verwaltung-ohne-gestaltung/comment-page-1/#comment-536</link>
		<dc:creator>Entscheidungsangst führt zu gleichen Problemen in Politik und Wirtschaft - Tratschtante.de</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 19:31:29 +0000</pubDate>
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		<description>[...] sich mein letzter Artikel schon über die Gestaltungsarmut in der Politik der aktuellen Regierung gedreht hat und ich damit [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] sich mein letzter Artikel schon über die Gestaltungsarmut in der Politik der aktuellen Regierung gedreht hat und ich damit [...]</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Politik nur für den eigenen Machterhalt führt zu reiner Verwaltung ohne Gestaltung von Achim</title>
		<link>http://www.tratschtante.de/2011/04/01/politik-nur-fur-den-eigenen-machterhalt-fuhrt-zu-reiner-verwaltung-ohne-gestaltung/comment-page-1/#comment-523</link>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 13:16:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.tratschtante.de/?p=841#comment-523</guid>
		<description>Es gibt schon Gelegenheiten, in denen Politiker für mutige Reformen wiedergewählt werden oder zumindest in der Gunst der Wähler nicht völlig abstürzen, dazu z.B. das hier: http://www.tratschtante.de/2010/11/16/unangenehme-reformen-mussen-keinen-reputationsverlust-bedeuten-wenn-ein-konzept-dahinter-steckt/

Da geht&#039;s um die Griechen, die ja Anfang 2010 unheimlich unangenehme Reformen durchdrücken mussten... Klar war die Bevölkerung nicht begeistert, es gab viele Proteste und sogar zum Teil Ausschreitungen. Es gab ja auch massive finanzielle Einschnitte, quasi von jetzt auf gleich. Trotzdem hat die Partei, die genau diese Reform durchgesetzt hat, bei den Regionalwahlen im Herbst sogar einige Regionen dazu gewonnen, gut auch andere verloren, war aber am Ende nicht wirklich schlechter gestellt, als vor der Wahl. 

Meiner Meinung nach ist der Grund, dass die Leute die Reform verstanden haben. Sie wussten, warum das jetzt so kommen muss. Daraus kann man durchaus die Lehre ziehen, dass gut erklärte Reformen mit einem klaren Konzept auch einen Rückhalt in der Bevölkerung finden, selbst wenn sie eher unangenehm sind. 

Klar regt sich bei jeder Reform irgendwer auf... und die Presse ist hier ganz klar nicht unschuldig. Da wird bei jeder Änderung das absolute negativ Beispiel gesucht und dann großartig aufgebauscht. Wenn man da nicht genau mitrechnet, ist man dann schnell der Meinung, dass das alles schlecht ist, obwohl man vielleicht sogar selber auf der Gewinnerseite steht. Hier sollte auch auf Seiten der Medien etwas mehr auf die Informationspflicht und nicht so sehr auf die Sensationsgeilheit geachtet werden... 

Vielleicht sollte man damit anfangen, dass man alle Medien gemeinnützig und ohne Profit arbeiten lässt. Das würde Verkaufszahlen durch großartige Aufhänger etwas in den Hintergrund rücken und vielleicht zu objektiverer Information führen. Denn das ist definitiv ein Problem im Moment. 

Eine Alternative wäre hier natürlich auch die so genannte &quot;direkte Demokratie&quot;. Man stellt einfach verschiedene Konzepte vor und lässt die Wähler in einer Volksabstimmung darüber abstimmen und das Konzept wird dann durchgeführt. Hätte auch so seinen Reiz. Das Problem ist nur, dass solche Volksabstimmungen oft auch über die Medien entschieden werden, wenn man z.B. in der Schweiz die Abstimmung über das Minarett-Verbot mal betrachtet... das ist sicherlich eines der hässlichsten Beispiele, wie eine Volksabstimmung, durch massive Medienkampagnen manipuliert, ziemlich doof ausgehen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt schon Gelegenheiten, in denen Politiker für mutige Reformen wiedergewählt werden oder zumindest in der Gunst der Wähler nicht völlig abstürzen, dazu z.B. das hier: <a href="http://www.tratschtante.de/2010/11/16/unangenehme-reformen-mussen-keinen-reputationsverlust-bedeuten-wenn-ein-konzept-dahinter-steckt/" rel="nofollow">http://www.tratschtante.de/2010/11/16/unangenehme-reformen-mussen-keinen-reputationsverlust-bedeuten-wenn-ein-konzept-dahinter-steckt/</a></p>
<p>Da geht&#8217;s um die Griechen, die ja Anfang 2010 unheimlich unangenehme Reformen durchdrücken mussten&#8230; Klar war die Bevölkerung nicht begeistert, es gab viele Proteste und sogar zum Teil Ausschreitungen. Es gab ja auch massive finanzielle Einschnitte, quasi von jetzt auf gleich. Trotzdem hat die Partei, die genau diese Reform durchgesetzt hat, bei den Regionalwahlen im Herbst sogar einige Regionen dazu gewonnen, gut auch andere verloren, war aber am Ende nicht wirklich schlechter gestellt, als vor der Wahl. </p>
<p>Meiner Meinung nach ist der Grund, dass die Leute die Reform verstanden haben. Sie wussten, warum das jetzt so kommen muss. Daraus kann man durchaus die Lehre ziehen, dass gut erklärte Reformen mit einem klaren Konzept auch einen Rückhalt in der Bevölkerung finden, selbst wenn sie eher unangenehm sind. </p>
<p>Klar regt sich bei jeder Reform irgendwer auf&#8230; und die Presse ist hier ganz klar nicht unschuldig. Da wird bei jeder Änderung das absolute negativ Beispiel gesucht und dann großartig aufgebauscht. Wenn man da nicht genau mitrechnet, ist man dann schnell der Meinung, dass das alles schlecht ist, obwohl man vielleicht sogar selber auf der Gewinnerseite steht. Hier sollte auch auf Seiten der Medien etwas mehr auf die Informationspflicht und nicht so sehr auf die Sensationsgeilheit geachtet werden&#8230; </p>
<p>Vielleicht sollte man damit anfangen, dass man alle Medien gemeinnützig und ohne Profit arbeiten lässt. Das würde Verkaufszahlen durch großartige Aufhänger etwas in den Hintergrund rücken und vielleicht zu objektiverer Information führen. Denn das ist definitiv ein Problem im Moment. </p>
<p>Eine Alternative wäre hier natürlich auch die so genannte &#8220;direkte Demokratie&#8221;. Man stellt einfach verschiedene Konzepte vor und lässt die Wähler in einer Volksabstimmung darüber abstimmen und das Konzept wird dann durchgeführt. Hätte auch so seinen Reiz. Das Problem ist nur, dass solche Volksabstimmungen oft auch über die Medien entschieden werden, wenn man z.B. in der Schweiz die Abstimmung über das Minarett-Verbot mal betrachtet&#8230; das ist sicherlich eines der hässlichsten Beispiele, wie eine Volksabstimmung, durch massive Medienkampagnen manipuliert, ziemlich doof ausgehen kann.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Politik nur für den eigenen Machterhalt führt zu reiner Verwaltung ohne Gestaltung von Der Kruse</title>
		<link>http://www.tratschtante.de/2011/04/01/politik-nur-fur-den-eigenen-machterhalt-fuhrt-zu-reiner-verwaltung-ohne-gestaltung/comment-page-1/#comment-522</link>
		<dc:creator>Der Kruse</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 12:11:55 +0000</pubDate>
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		<description>Insgesamt ein schöner Artikel. Aber ich glaube da fehlt ein wenig die andere Seite: die Sicht der Politiker. Auch wenn es mich reizt auch mal ein wenig politische Luft zu schnuppern, bin ich schon froh nicht in den Dilemmas der Treibsandgruben zu stecken, die sich mediale Aufmerksamkeit nennen.

Kaum steht ein Politiker für eine etwas unbequeme Haltung ein, so wird doch direkt von Bild und Konsorten so sehr gewettert, dass alle anderen Kollegen des Politikers lieber im trockenen Bundestag bleiben, statt rauszugehen und dem Parteifreund einen Schirm zu reichen. Freilich gilt das nicht für Spitzenpolitiker, denn sollte Merkel einmal im Regen stehen (weil der trockene Bundestag z.B. grade die Position gewechselt hat), so gibt es genügend Speichellecker, die sich in die Pfützen werfen... auch wenn es ihnen eigentlich nicht gefällt. Soviel zum Parteizwang, der zumindest erklärt warum gleich alle Politikertiere auf einen (medial) trocknen Platz drängen.

Aber was würde es bringen im Regen seine Position beizubehalten? Nichts. Man würde seine angefangene Reform nur halb beenden können und müsste dann den Platz räumen. Dann übernimmt die Opposition und dreht erstmal alles zurück, weil sie es ja versprochen haben, um gewählt zu werden. Hier versucht dann die ehemalige Opposition erstmal die Löcher im Dach der medialen Aufmerksamkeit zu stopfen. Im Laufe der Legislaturperiode wird dann deutlich, dass vielleicht doch nicht alles schlecht war und dann kommt das Zurückdrehen vom Zurückdrehen. Im Zweifelsfall ist einem die Reform eh lieber gewesen, wie es bei CDU und SPD doch oft der Fall ist.

Also damit Reformen durchkommen müssen unsere Politiker doch Opportunisten sein, sich dem Wankelmut der Wähler anpassen und die Reformen eben langfristig planen. Ob ich das gut finde? Ganz sicher nicht. Aber möchte ich in den Stiefeln eines Spitzenpolitikers stecken, der die Gratwanderung zwischen zu schnellen, unbequemen Reformen und Stillstand wagen muss? Irgendwie auch nicht. Was wäre jetzt eine Lösung? Also erstmal müsste man irgendwie(!) den Parteizwang lösen, damit nicht alle Politikertiere gemeinsam die Klippe runter springen, wenn Mist gebaut wird. Sicherlich mutieren dann einige Fraktionsangehörige von den In-Eine-Richtung-Getriebenen auch zu Opportunisten... aber was macht das dann schon noch aus? Andere stellen sich dann aber vielleicht doch mal in den Regen und würde zeigen, dass es doch noch Idealisten gibt. Zum anderen fände ich eine maximale Anzahl an Legislaturperioden für den/die Bundeskanzler(in) nicht schlecht und warum setzen wir die nicht gleich auf &quot;eine&quot; fest? In den USA zeigt sich doch, dass dann Bewegung in die Politik kommt, wenn der Präsident sich in der zweiten seiner zwei Amtszeiten befindet. So kommen dann auch Szenen zustande wie sich G. W. Bush mit einem Stinkefinger von der versammelten Presse verabschiedet... es ist ja jetzt auch egal.

Sollte das nichts bringen, können wir immer noch die &quot;Wehrpflicht&quot; für Politiker einführen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Insgesamt ein schöner Artikel. Aber ich glaube da fehlt ein wenig die andere Seite: die Sicht der Politiker. Auch wenn es mich reizt auch mal ein wenig politische Luft zu schnuppern, bin ich schon froh nicht in den Dilemmas der Treibsandgruben zu stecken, die sich mediale Aufmerksamkeit nennen.</p>
<p>Kaum steht ein Politiker für eine etwas unbequeme Haltung ein, so wird doch direkt von Bild und Konsorten so sehr gewettert, dass alle anderen Kollegen des Politikers lieber im trockenen Bundestag bleiben, statt rauszugehen und dem Parteifreund einen Schirm zu reichen. Freilich gilt das nicht für Spitzenpolitiker, denn sollte Merkel einmal im Regen stehen (weil der trockene Bundestag z.B. grade die Position gewechselt hat), so gibt es genügend Speichellecker, die sich in die Pfützen werfen&#8230; auch wenn es ihnen eigentlich nicht gefällt. Soviel zum Parteizwang, der zumindest erklärt warum gleich alle Politikertiere auf einen (medial) trocknen Platz drängen.</p>
<p>Aber was würde es bringen im Regen seine Position beizubehalten? Nichts. Man würde seine angefangene Reform nur halb beenden können und müsste dann den Platz räumen. Dann übernimmt die Opposition und dreht erstmal alles zurück, weil sie es ja versprochen haben, um gewählt zu werden. Hier versucht dann die ehemalige Opposition erstmal die Löcher im Dach der medialen Aufmerksamkeit zu stopfen. Im Laufe der Legislaturperiode wird dann deutlich, dass vielleicht doch nicht alles schlecht war und dann kommt das Zurückdrehen vom Zurückdrehen. Im Zweifelsfall ist einem die Reform eh lieber gewesen, wie es bei CDU und SPD doch oft der Fall ist.</p>
<p>Also damit Reformen durchkommen müssen unsere Politiker doch Opportunisten sein, sich dem Wankelmut der Wähler anpassen und die Reformen eben langfristig planen. Ob ich das gut finde? Ganz sicher nicht. Aber möchte ich in den Stiefeln eines Spitzenpolitikers stecken, der die Gratwanderung zwischen zu schnellen, unbequemen Reformen und Stillstand wagen muss? Irgendwie auch nicht. Was wäre jetzt eine Lösung? Also erstmal müsste man irgendwie(!) den Parteizwang lösen, damit nicht alle Politikertiere gemeinsam die Klippe runter springen, wenn Mist gebaut wird. Sicherlich mutieren dann einige Fraktionsangehörige von den In-Eine-Richtung-Getriebenen auch zu Opportunisten&#8230; aber was macht das dann schon noch aus? Andere stellen sich dann aber vielleicht doch mal in den Regen und würde zeigen, dass es doch noch Idealisten gibt. Zum anderen fände ich eine maximale Anzahl an Legislaturperioden für den/die Bundeskanzler(in) nicht schlecht und warum setzen wir die nicht gleich auf &#8220;eine&#8221; fest? In den USA zeigt sich doch, dass dann Bewegung in die Politik kommt, wenn der Präsident sich in der zweiten seiner zwei Amtszeiten befindet. So kommen dann auch Szenen zustande wie sich G. W. Bush mit einem Stinkefinger von der versammelten Presse verabschiedet&#8230; es ist ja jetzt auch egal.</p>
<p>Sollte das nichts bringen, können wir immer noch die &#8220;Wehrpflicht&#8221; für Politiker einführen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wikileaks von Jan</title>
		<link>http://www.tratschtante.de/2010/12/08/wikileaks/comment-page-1/#comment-367</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 09:46:29 +0000</pubDate>
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		<description>Und das Veröffentlichen spart die unangenehme Kommunikation mit Fox-News. Ganz richtig^^</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und das Veröffentlichen spart die unangenehme Kommunikation mit Fox-News. Ganz richtig^^</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Atomausstieg &#8211; Jetzt! von Roberto Rivace</title>
		<link>http://www.tratschtante.de/2010/09/14/atomausstieg-jetzt/comment-page-1/#comment-360</link>
		<dc:creator>Roberto Rivace</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Nov 2010 13:54:48 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Achim,
Prinzipiell hast du schon recht!
Leider bestimmt immer noch das Angebot die Nachfrage. Die meisten Verbraucher sind nicht bereit, auch nur eine müden Cent mehr für &quot;grünen&quot; Strom zu bezahlen.
Atomenergie ist verhältnismäßig Billig und Alternativen zur Zeit nicht in der Lage den Bedarf zu decken.
Bei Stillegungen der AKWs würden die Stromkonzerne den Atomstom teuer im Ausland einkaufen, und dies wil aber  auch niemand.
Wenn schon Alternativen, dann sollten diese schon Wettbewerbsfähig und nicht nur mit Subventionen realisierbar sein.
Bei einer echten Alternative würde auch die Politik ihren positiven Betrag dazu leisten.

Gruß, Roberto</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Achim,<br />
Prinzipiell hast du schon recht!<br />
Leider bestimmt immer noch das Angebot die Nachfrage. Die meisten Verbraucher sind nicht bereit, auch nur eine müden Cent mehr für &#8220;grünen&#8221; Strom zu bezahlen.<br />
Atomenergie ist verhältnismäßig Billig und Alternativen zur Zeit nicht in der Lage den Bedarf zu decken.<br />
Bei Stillegungen der AKWs würden die Stromkonzerne den Atomstom teuer im Ausland einkaufen, und dies wil aber  auch niemand.<br />
Wenn schon Alternativen, dann sollten diese schon Wettbewerbsfähig und nicht nur mit Subventionen realisierbar sein.<br />
Bei einer echten Alternative würde auch die Politik ihren positiven Betrag dazu leisten.</p>
<p>Gruß, Roberto</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Mein Mietshaus wurde verpixelt&#8230; Wie krieg&#8217; ich das wieder hin? von Markus</title>
		<link>http://www.tratschtante.de/2010/11/18/mein-mietshaus-wurde-verpixelt-wie-krieg-ich-das-wieder-hin/comment-page-1/#comment-354</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 07:45:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.tratschtante.de/?p=780#comment-354</guid>
		<description>Ich finde das auch absolut dämlich, sowas passiert (mal wieder) nur in Deutschland, weil hier einfach jeder immer zu viel diskutiert! Warum nicht mal einfach sagen, so ist das jetzt. Hat da wirklich jemand was zu verbergen? Vieleicht sollte man die verpixelten Häuser mal genauer beobachten...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde das auch absolut dämlich, sowas passiert (mal wieder) nur in Deutschland, weil hier einfach jeder immer zu viel diskutiert! Warum nicht mal einfach sagen, so ist das jetzt. Hat da wirklich jemand was zu verbergen? Vieleicht sollte man die verpixelten Häuser mal genauer beobachten&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Schünemann, ein Name, den man sich merken sollte von Achim</title>
		<link>http://www.tratschtante.de/2010/11/17/schunemann-ein-name-den-man-sich-merken-sollte/comment-page-1/#comment-353</link>
		<dc:creator>Achim</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 22:47:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.tratschtante.de/?p=776#comment-353</guid>
		<description>Das ist genau das Problem: Man kann nicht hingehen und willkürlich irgendwelchen Leuten, die irgendjemand für gefährlich hält ihre Rechte einschränken... 

Seit &quot;9/11&quot; kann man in den USA verschwinden, ohne das Recht auf Verhandlung oder Telefonanruf... man muss nur als Terrorverdächtig gelten. Da fragt man sich dann doch, warum man sich den Stress mit der Demokratie überhaupt antut.. da kann man auch in einer Diktatur vor sich hinleben, braucht sich mit Politik und Wahlen und dem ganzen Mist nicht auseinander setzen, sondern muss nur aufpassen, dass man sich aus allem raus hält und irgendwie was zu essen bekommt... 

Ich hab in dem Zusammenhang übrigens auch gerade in der Sneak einen ganz interessanten Film gesehen: &quot;Fair Game&quot;. Sollte man sich ruhig mal angucken, auch wenn das Ganze für mich wenig überraschend war. ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist genau das Problem: Man kann nicht hingehen und willkürlich irgendwelchen Leuten, die irgendjemand für gefährlich hält ihre Rechte einschränken&#8230; </p>
<p>Seit &#8220;9/11&#8243; kann man in den USA verschwinden, ohne das Recht auf Verhandlung oder Telefonanruf&#8230; man muss nur als Terrorverdächtig gelten. Da fragt man sich dann doch, warum man sich den Stress mit der Demokratie überhaupt antut.. da kann man auch in einer Diktatur vor sich hinleben, braucht sich mit Politik und Wahlen und dem ganzen Mist nicht auseinander setzen, sondern muss nur aufpassen, dass man sich aus allem raus hält und irgendwie was zu essen bekommt&#8230; </p>
<p>Ich hab in dem Zusammenhang übrigens auch gerade in der Sneak einen ganz interessanten Film gesehen: &#8220;Fair Game&#8221;. Sollte man sich ruhig mal angucken, auch wenn das Ganze für mich wenig überraschend war. <img src='http://www.tratschtante.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
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