Archiv der Kategorie: Technik

Entdeckungen und Gedanken im Bereich von technischen Spielereien und Neuigkeiten.

Das Killerargument für Nintendo Switch

Nintendo hat mit der „Switch“ letzte Woche seine neue Konsole veröffentlicht. Wie üblich kann sie technisch nicht mit PS4 oder Xbox One oder deren gemunkelten Nachfolgern oder einem guten Gaming PC mithalten. Dafür ist sie auch mobil zu verwenden.

Damit gibt es auch ein, wenn auch nur selten erwähntes, Killerargument für die Konsole:
Man kann sie einfach aus dem Dock nehmen und auf’s Klo gehen und da weiter daddeln. Da sollte doch jedem Gamer das Herz höher schlagen, oder nicht? 😉

Informatiker ärgern – Geschichten

Es gibt viele Wege Informatiker zu ärgern. Eine eher subtile Methode präsentiert dieser xkcd Komik:

Zum Hintergrund: Wenn es in der Informatik um „sichere“ Kommunikation geht (gerade wieder aktuell mit den OpenSSL Bugs usw.) werden die Methoden und wie sie potentiell schief gehen können immer in Form von langweiligen Geschichten über Alice, Bob und Eve (die böse Eve ;)) dargestellt. Daher werden die meisten Informatiker, die solche Dinge in ihrer Ausbildung durchgemacht haben, erstmal lauschen, wenn man eine Geschichte über Alice und Bob erzählt. Der Stil im Komik erinnert schon sehr an diese Crypto-Geschichten und ich muss gestehen, dass mein verrücktes Informatiker Hirn auch direkt angefangen hat zu versuchen das Protokoll hinter der Geschichte zu analysieren… 😉

Der Müll bleibt…

Atari hat 1982 eins der schlechtesten Computerspiele aller Zeiten in Auftrag gegeben1, produziert, verkauft und verscharrt. Es handelt sich dabei um eine E.T. Adaption und war durch den Mythos um Millionen von Exemplaren, die direkt aus der Fabrik heimlich auf dem Müll gelandet sein sollten unter Nerds zu gewissem Ruhm gekommen.

Diese Exemplare hat man vor kurzem gefunden. Hochgradig interessant sind aber meiner Meinung nach die Bilder der gefundenen Spiele. Die liegen seit 30 Jahren auf einer Mülldeponie. 30 Jahre. Ein schönes Beispiel dafür, wie unser Müll der Nachwelt erhalten bleiben wird… ähnlich wie der ganze Müll am Meeresboden oder ganz krass im Pazifik, das liest sich fast so, als ob es für diesen riesen Ozean schon eher zu spät wäre. Und da schwadronieren Politiker, wie diese Hampelmänner von der AfD über die Zukunft der Kinder und Staatsschulden. Als wenn das eine Rolle spielen würde, wenn man so weiter macht. 🙁

 

Fußnoten:

  1. Das Spiel kann man hier im Browser testen []

Ich bin für Google Hug!

Wahrscheinlich habt ihr schon von dem Google Nest Hoax auf der re:publica gehört. Falls nicht, guckt es euch mal an oder lest es durch. Grundsätzlich eine ganz witzige Aktion.

Interessant finde ich aber die Idee von Google Hug, bei dem das Smartphone, wenn es merkt, dass es dem Nutzer nicht gut geht, jemanden in der Umgebung sucht, der ebenfalls mal eine Umarmung braucht und die beiden zusammenführt. Schade, dass das nur ein Fake ist… denn mehr Umarmungen, insbesondere auch mit wild fremden, würden uns sicherlich gut tun, so als Gesellschaft. 😉

Neue Strategie für Elektroautos – Warum nur national?

Huch… die Regierung ist aufgewacht. Wie konnte das passieren? Nachdem Jahrelang zwar immer beteuert wurde, dass man Elektroautos fördern wollte, und bis 2020 mindestens eine Millionen davon auf deutschen Straßen unterwegs sein sollen, aber man keinerlei Strategie vorweisen konnte, wie man dahin kommen wollte1, kommt man jetzt mit Ideen um die Ecke. Das ganze liest sich so, als ob sich ein Blick nach Norwegen gelohnt hätte: Sonderparkplätze und Nutzung der Busspuren für Elektroautos sind geplant. Beides kennt man im hohen Norden schon.

Ganz lustig ist, dass auch Hybrid-Fahrzeuge als Elektroautos gelten sollen, wenn sie mindestens 30Km nur mit dem Akku fahren können und der von außen aufgeladen werden kann. Wahrscheinlich ist das ein kleiner Betrug, damit man das selbst gesteckte Ziel doch noch irgendwie erreichen kann… 😉

Unabhängig von dieser kleinen Absurdität, wäre mein Vorschlag ja, solche Ideen nicht wieder überall einzeln zu regeln und im Nationalstaatenwirrwar untergehen zu lassen, sondern die Ideen direkt auf EU Ebene vorzuschlagen. Dann müssten sich irgendwann die Pariser auch nicht mehr haarsträubende Ausreden für ihre hohe Feinstaubbelastung aus den Fingern saugen.

 

Fußnoten:

  1. Klar war nur, dass man bloß kein Geld dafür in die Hand nehmen wollte. Aber da gab es ja auch noch die FDP. Das ist ja deren Leitspruch gewesen. Alternativen haben die allerdings auch nie geliefert. []