Archiv der Kategorie: Kurioses

Kurioses passiert viel auf dieser Welt. Nennenswertes soll hier gesammelt werden. :)

Klatschpresse funktioniert offensichtlich nicht digital…

Die Klatschpresse hat gerade massive Probleme mit ihren online Ausgaben und e-Papern, wie es scheint. Was? Nein, nichts technisches… Da spielt es tatsächlich eine Rolle, dass die Promis sie ständig wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte verklagen (müssen) und die das dann nicht mehr veröffentlichen dürfen. Bei der gedruckten Ausgabe hat der Promi Pech gehabt, ist ja gedruckt. Aber den digitalen Kram müssen sie nach dem Urteil schwärzen. Sieht zum Piepen aus!

Also, wenn ihr jemanden kennt, der so einen Mist liest: Überzeugt den am besten davon das auf seinem iPad als e-Paper zu lesen. Einfach nur um einen Eindruck davon zu vermitteln, wie viel davon ein direkt Angriff auf die Promis ist, denen man sich doch eigentlich so verbunden fühlt…1

 

Fußnoten:

  1. Das scheint mit die Hauptmotivation dahinter zu sein, sowas zu konsumieren []

Delphine und Seelöwen in der Navy

Wer mag Delphine und Seelöwen? Hier ein lustiges Video:

Kurze Zusammenfassung: Die Delphine werden zur Aufklärung von Seemienen genutzt und die Seelöwen, um Trainingsgegenstände wieder zu bergen. Insbesondere wie die Seelöwen testen, ob sie das Seil richtig eingehakt haben ist sehr niedlich anzugucken. 🙂

Am Ende kommt noch der Kommentar, dass geplant ist von den Lebewesen zu Robotern zu wechseln, sobald diese sich ähnlich sicher fortbewegen können. Das wird noch ein paar Jährchen dauern… insbesondere das Einhaken wird man erstmal noch nicht so locker hinkriegen, wie der Seelöwe. Bei der Minendetektion ist man schon etwas weiter.

Das ganze ist schon etwas älter, darüber gestolpert bin ich in der Berichterstattung über die Krim-Krise.

Wir wissen so wenig über diese Welt, heute: Das Faultier

Endlich hat man herausgefunden, warum Faultiere sich aus den schützenden Bäumen auf den Boden begeben um ihre Notdurft zu verrichten, obwohl sie dabei häufig gefressen werden. Es stellt sich raus, dass sie damit Motten kultivieren, die wiederum Algen versorgen. Beide wohnen dabei im Fell des Faultiers. Die Algen dienen als nährreicher und gut zu verdauender Snack: Biologie: Dreifingerfaultier umsorgt Motte umsorgt Alge | ZEIT ONLINE.

Ein sehr schönes Beispiel für eine komplexe symbiotische Beziehung in der Welt um uns herum, über die wir bisher nichts wussten.

Wem gehört der Mars-Rover eigentlich?

Beim Lesen von „Curiosity: Für eine Schaufel voll Sand – Golem.de„, über den Mars-Rover der gerade ein halbes Labor mitschleppt um auf dem Mars Gesteinsproben analysieren zu können, kam mir der Gedanke: Wem gehört eigentlich der ganze Kram, den wir da auf dem Mars abladen?

Ich mein, das Labor hat der Roboter ja dabei, weil er nicht zurück kommt und daher die Proben, die er sammelt, auf dem Mars direkt selber analysieren muss und dann die Ergebnisse an die Erde übertragen kann. Angenommen in ein paar Jahrzehnten reisen wir tatsächlich mal auf den Mars. Ist dann die Laborausrüstung in den Rovern noch etwas wert? Wenn ja: Wem gehört sie? Könnten Weltraum-Pfandflaschensammler hingehen, den Rover einsammeln und die wertvollen Teile weiterverkaufen? Oder bleibt er auf ewig Eigentum der Nasa, auch wenn diese nicht in der Lage ist ihn zu entsorgen?

Für die Weltmeere gibt es ja einige Regelungen, wem was wann gehört. Zum Beispiel lassen sich Schiffe nur sehr ungern abschleppen, da der Abschleppende einen Besitzanspruch an dem abgeschleppten Schiff geltend machen kann. Auch Strandgut gehört dem Finder, egal wem es mal ins Wasser gefallen ist. Gibt es solche Überlegungen für die Raumfahrt? 😉

Teufel Service…

Logo der Firma Teufel

Logo der Firma Teufel

Ich habe mir, nachdem ich Jahre lang die Lautsprecher in meinem Monitor ertragen habe, letzte Woche ein paar PC Lautsprecher von Teufel gegönnt. Nun hat leider in dem Paket, was ich erhalten habe eine kleine Schraube gefehlt um die kleinen Hochtöner an ihren Standfüßen zu befestigen.

Alles kein Problem, erstmal das ganze aufgestellt, geguckt ob ich passende Schrauben da habe, was nicht der Fall war, und dann später eine E-Mail an der Support von Teufel geschrieben. Kann ja nichts passieren, wenn man den Bewertungen von Teufel glauben darf, dann ist der Service ja überwältigend gut. Immerhin gibt es auf der Teufel-Webseite nur dafür eine eigene Kategorie. Auch bei Amazon herrscht unter den Teufel Produkten ziemlich viel Euphorie, auch wenn es im Service geht.

Die erste Antwort des Service war allerdings ernüchternd. Ich sollte doch nochmal die Verpackung durchsuchen die Schrauben würden sich gerne „verstecken“. Da bin ich natürlich selber drauf gekommen und hab die ganzen Styroporteile und kleinen Plastikbeutelchen schon vor dem Aufbau genauer durchsucht. Hier wäre übrigens der erste Verbesserungsvorschlag: klebt die Schrauben doch einfach mit etwas Klebeband an den Standfüßen fest, dann können sie sich auch nicht „verstecken“. Das Problem scheint ja häufiger aufzutreten. Zurück zum Thema… Über die erste Antwort habe ich mich schon etwas geärgert. So viel vertrauen sollte man dem Kunden schon entgegen bringen, dass er mal in den Karton geguckt hat. Trotzdem habe ich mir am Wochenende die Verpackung, die ich noch nicht entsorgt hatte, noch einmal sehr gründlich vorgenommen. Wie erwartet sind auch dabei die Schrauben nicht aufgetaucht.

Also am Montag direkt wieder an den Service gewandt, dass ich der Aufforderung nach gekommen bin und die Verpackung noch einmal gründlich durchsucht hab und keine Schrauben finden konnte. Ob man mir nicht jetzt einfach die zwei Schräubchen zuschicken könnte. In der Hoffnung sonst nichts mehr zu hören, sondern in den nächsten Tagen einen gepolsterten Briefumschlag mit zwei Schrauben zu erhalten habe ich die E-Mail abgeschickt. Heute erreicht mich dann die E-Mail des Service mit folgender Mitteilung:

Diese Schrauben haben wir einzeln leider nicht lagernd. Daher werden wir Ihnen ein komplett neues Systempaket, aus welchem Sie dann bitte einfach die Schrauben entnehmen.

Senden Sie bitte das von uns geschickte Set mit einer Fehlerbeschreibung an uns zurück.
Hierfür erhalten Sie mit separater E-Mail einen Link, mit dem Sie die Ware kostenfrei von DHL
abholen lassen können.

Das hört sich ziemlich merkwürdig an. Ich bekomme also, weil die Schrauben nicht einzeln lagern, ein komplettes Boxenset geschickt, soll das um die Schrauben erleichtern und das ganze wieder zurück schicken? Wird das so „verstümmelte“ Boxenset dann vernichtet?

Ich muss leider sagen, dass ich den Service von Teufel in dem Fall nicht besonders gut finde. Davon einmal abgesehen, dass es um ein vielfaches nerviger ist ein großes Paket zu empfangen und wieder zurück zu schicken als einen Briefumschlag aus dem Briefkasten zu fischen, entpuppt sich die Firma  hier als äußert unflexibel. Klar, die Antworten kamen schnell und man nimmt auch einiges an Kosten auf sich um mir ein Boxenset zu schicken nur um Schrauben nachzuliefern… aber mal ehrlich… ich kaufe seit 15 Jahren fast alles was mit Technik zu tun hat im Versandhandel ein und es kommt immer wieder vor, dass Kleinteile fehlen (insbesondere seitdem man 14 Tage lang alles „angucken“ und dann zurück schicken kann). Bisher war es für kein Unternehmen ein Problem Kleinteile einfach nachzuschicken.

Auch Teufel wird natürlich die Schrauben irgendwo aufbewahren (um nicht zu sagen „lagern“ ;)) und dann einfach zwei davon in das „verstümmelte“ Boxenset legen und dieses wieder verkaufen. Aber was nicht vorgesehen ist (also einfach mal Schrauben zu verschicken), geht natürlich auch nicht. Da könnte ja jeder kommen. Hier merkt man ganz klar, dass man mit einem deutschen Traditionsunternehmen zu tun hat :). Interessanterweise führt diese Einsicht dazu, dass ich bei genauerem Hinsehen den Service von Teufel doch als hervorragend einstufen muss. Denn es ist natürlich nicht die Schuld der Leute im Service, dass der Rest des Unternehmens so unflexibel ist und die „Prozesse“ so sind, wie sie sind. Insofern Hut ab, dass die Leute dort immer noch so motiviert sind und kreative Lösungsansätze entwickeln.