Geld auf dem Bankkonto = Kredit an die Bank

Wer sich schon immer mal gefragt hat, wie das mit der „Geldschöpfung“ (also dem „in Umlauf bringen von neuem, auch virtuellem, Geld“) wirklich funktioniert und warum das „eigene“ Geld auf dem Bankkonto ein Kredit an die Bank ist, den diese im Falle einer Pleite nicht zurück zahlen kann, dem sei der folgende Artikel bei Telepolis empfohlen: Endstation Zypern.

Denn es ist eben keinesfalls so, dass der Staat entscheidet, wann es wie viel neues Geld gibt und auch nicht so, dass die Bank das Geld der Kunden nur verwalten würde. Sehr spannend. 🙂

Eigentlich sollte es einem aber schonmal gedämmert haben, denn man bekommt ja für das Geld, was man bei der Bank hinterlegt auch Zinsen. Und wie wir in der „Staatsschuldenkrise“ ja gelernt haben, ist die Höhe der Zinsen ein Indikator für das Risiko dem man sein Geld ausliefert. Insofern macht es ganz klar Sinn, dass jedes verzinstes Bankkonto eine mit Risiko behaftete Geldanlage sein muss.

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Über Achim

Ich bin in Bad Godesberg auf das Konrad Adenauer Gymnasium gegangen und habe dort 2002 mein Abitur gemacht. Danach habe ich in Bonn Informatik studiert und habe den Studiengang 2008 mit Diplom abgeschlossen. Im Moment bin ich in der Forschung tätig. Außerdem bin ich einer von zwei Gründern von Tratschtante.de und im Moment hier der einzig aktive Schreiberling.

2 Gedanken zu „Geld auf dem Bankkonto = Kredit an die Bank

  1. Reto Ziegler

    Hallo Achim,

    Bei uns in der Schweiz sprechen die Medien davon, dass die Banken bald Negativzinsen auf den Privatkonti einführen werden.

    Sollte dies tatsächlich eintreffen, wird die Matratze bestimmt wieder vermehrt als Geldspeicher dienen. Back to the Future 😉

    Viele Grüsse,
    Reto

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