Der Innenminister Niedersachsens, Schünemann, droht “islamistischen Gefährdern” mit Computerverbot. Dabei stellt sich einem nicht nur die Frage, wie man jetzt “islamistische Gefährder” ausreichend sicher erkennt, außer vielleicht durch Gentests (aber die darf man ja leider auch immer noch nicht flächendeckend durchführen). Nein, die Frage ist viel mehr, warum man die “islamistischen Gefährder” nicht direkt aus dem Verkehr zieht. So ein Quatsch, warum sollte man denen nur Kommunikationsmöglichkeiten einschränken? Was hat man davon? Nein, beide Hände müssen ab, damit der Bombengürtel nicht mehr zu gemacht werden kann. Das reduziert die Gefahr von Anschlägen doch viel Effektiver. Wir befinden uns immerhin in einer akuten Bedrohungslage, da kann man auf solche idealistischen Ideen wie “Menschenrechte” und andere Ideen der eh nur poppenden Blumenkinder keine Rücksicht mehr nehmen. Am besten sperrt man die eh gleich mit weg. Vor 40 Jahren mag FlowerPower ja noch witzig gewesen sein, aber die Hampelmänner und -frauen kann sich doch heute keiner mehr ansehen.

Ich denke den Namen “Schünemann” sollten sich vernünftige Leute merken, wenn sie es in der Zensur-Ursula-Debatte nicht eh schon getan haben. Da kann man nur hoffen, dass die “breite Unterstützung”, die er erwartet, den gleichen merkwürdigen Hirnwindungen entspringt und einfach ausbleibt.