FDP… wieder einmal

Jetzt weiß man endlich auch, warum Westerwelle so gegen die Steuer CD war: Er bekommt Geld von einer Lichtensteiner Bank. War ja eigentlich kaum überraschend, oder? Es ist schon bezeichnet, was für eine krasse Klientelpolitik die FDP so treibt…

Da war sie über ein Jahrzehnt in der Opposition, ohne die Zeit zu nutzen um irgendwelche sinnvollen Konzepte zu entwickeln und kaum ist man an der Macht, missbraucht man den Staat als Selbstbedienungsladen für sich und die (zahlende) Klientel.

Ein weiteres Beispiel für die Rückratlosigkeit dieser Partei ist, dass man vor der „Machtergreifung“ das Ministerium für Entwicklungshilfe auflösen wollte, es jetzt aber bei behält, weil man den Minister stellt und nun altgediente Parteifreunde dort unterbringen kann.

Es ist auch albern zu behaupten, die FDP stünde für „Freiheit“, wie es manche Anhänger noch immer tun. Die FDP ist schon lange nicht mehr die „liberale“ Partei, sondern beschränkt sich einzig und alleine auf Wirtschaftsliberalismus. Denn eine liberale Partei hätte sich niemals als Wunschkoalitionspartner die Partei gewählt, die gerade Internet-Zensur und Überwachungsstaat gefördert hat. Von diesem „Ideal“ muss man sich von der FDP grundsätzlich verabschieden.

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Über Achim

Ich bin in Bad Godesberg auf das Konrad Adenauer Gymnasium gegangen und habe dort 2002 mein Abitur gemacht. Danach habe ich in Bonn Informatik studiert und habe den Studiengang 2008 mit Diplom abgeschlossen. Im Moment bin ich in der Forschung tätig. Außerdem bin ich einer von zwei Gründern von Tratschtante.de und im Moment hier der einzig aktive Schreiberling.