Auf der Lehrermesse “Didacta” ist dieses Jahr auch Counterstrike vertreten [1]. Der Sinn dahinter ist, dass die Lehrer einen Blick auf das werfen könne, mit dem sich ihre Schüler in der Freizeit beschäftigen.
Ich finde diese Idee sehr gut. Die meisten Lehrer bzw. überhaupt Menschen Jenseits der 40 oder 50 haben doch sehr wenig Ahnung von Computer Spielen. Das zeigt sich auch in der manchmal etwas verwunderlichen Diskussion über “Killerspiele”… da Reden die Blinden vom Sehen.
Gerade der LAN-Party Veranstalter “Turtle” bemüht sich sehr um Aufklärung und verfolgt damit die einzig richtige Strategie: Nur durch Aufklärung kann man den Menschen die Angst vor dem Unbekannten nehmen, egal worum es sich handelt. Und vor “Killerspielen” haben, durch die Konzentration der Medien auf dieses Thema, schon einige Leute Angst. Vor allem schürt das Wort “Killerspiel” ja schon die wildesten Vorstellungen im Kopf eines Menschen, der noch nie ein Computerspiel gesehen hat. Das ist wohl auch der Hauptgrund, warum die CSU dieses Wort geprägt hat. Zum Glück ist die Diskussion mittlerweile etwas sachlicher geworden. Und solche Initiativen haben sicherlich dazu bei getragen und man darf hoffen, dass sie fortgesetzt werden.
Da bin ich auch voll dafür, dass mal endlich ernsthafte Diskussionen stattfinden anstatt sinnfreies Geschrei und unbedachte Aktionen. Es sollten aber nicht nur Lehrer, sondern auch die Politiker sich mal mit beschäftigen. Sicherlich gibt es sowohl Vorteile als auch Nachteile bei solchen Spielen und man muss sihc da immer einen vernünftigen Weg suchen, um zu einer tragenden Lösung zu kommen.
Ja, Politiker brauchen da auch unbedingt Nachhilfe… es gibt solche Aktionen auch für Politiker, hab ich schonmal drüber gelesen, aber die werden wohl nicht so gut angenommen. Die meisten interessieren sich nicht wirklich für Computerspiele…
Das war halt nur nach den Amokläufen immer was um einfach an gute Publicity zu kommen, muss man leider so sehen.