Knöpfe über Knöpfe, Flattr-Micropayment

Auch wenn ich die ganzen Twitter- und Digg-Buttons auf all den Webseiten nicht so richtig toll finde und auch, zumindest bei Twitter, nicht so richtig verstehe, was das soll, finde ich doch die Idee eines neuen Knopfes durchaus interessant: Flattr, ein so genannter Micropayment Dienst.

Dabei ist die Idee relativ einfach: der Flattr-Nutzer zahlt einen festen monatlichen Betrag an Flattr und klickt danach auf die Flattr-Knöpfe auf den Seiten seiner bevorzugten Autoren oder anderer Künstler. Das gezahlte Geld wird dann gleichmäßig auf alle angeklickten Autoren verteilt, so dass der Nutzer selber entscheidet, wer wie viel Geld von ihm bekommt [1].

Der Autor bekommt dabei vom einzelnen Nutzer direkt eher wenig Geld, soll aber durch die Menge der Nutzer zu einem interessanten Nebenverdienst kommen. Diese Modell kommt doch einer freiwilligen Kulturflatrate schon recht nahe und könnte, meiner Meinung nach, unsere Vorstellung von Urheberrechten und deren Wert, revolutionieren.

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Über Achim

Ich bin in Bad Godesberg auf das Konrad Adenauer Gymnasium gegangen und habe dort 2002 mein Abitur gemacht. Danach habe ich in Bonn Informatik studiert und habe den Studiengang 2008 mit Diplom abgeschlossen. Im Moment bin ich in der Forschung tätig. Außerdem bin ich einer von zwei Gründern von Tratschtante.de und im Moment hier der einzig aktive Schreiberling.