Steuerhinterzieher reicht seine Strafe weiter an seine ehemalige Bank

Ein Verurteilter Steuerhinterzieher hat erfolgreich gegen die Bank geklagt, bei der er seine Gelder heimlich geparkt hatte, weil sie ihn nicht früh genug gewarnt hat, dass ihm der deutsche Fiskus auf die Spur gekommen ist und er so zu einer Strafe verurteilt wurde [1].

Da fragt man sich, wie dreist man eigentlich sein kann. Jetzt soll die Bank schuld sein, dass er Gesetze bricht? Da kann man nur hoffen, dass die Berufung der Bank erfolgreich ist. Es ist schon schrecklich mit welcher Leichtigkeit und Dreistigkeit in Deutschland Steuerhinterziehung begangen wird und wie man sich dann noch darüber aufregt, wenn man doch mal erwischt wird. Mit 13 Millionen Euro Strafe ist derjenige wohl offensichtlich viel zu glimpflich davon gekommen und hätte eher eine Haftstrafe verdient. Diese hätte er dann auch nicht einfach an seine ehemalige Bank weiterreichen können.

Andererseits hat dieses Urteil auch etwas gutes. Vielleicht hört ja dann die ein oder andere Bank auf Steuerhinterziehern einen sicheren Hafen zu bieten. 😉

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Über Achim

Ich bin in Bad Godesberg auf das Konrad Adenauer Gymnasium gegangen und habe dort 2002 mein Abitur gemacht. Danach habe ich in Bonn Informatik studiert und habe den Studiengang 2008 mit Diplom abgeschlossen. Im Moment bin ich in der Forschung tätig. Außerdem bin ich einer von zwei Gründern von Tratschtante.de und im Moment hier der einzig aktive Schreiberling.