Raab und der Eurovision Songcontest

Auch dieses Jahr sucht Stefan Raab medienwirksam einen Kandidaten, der für Deutschland zum Eurovision Songcontest fahren soll [1]. Die Geschichte von Stefan Raab und dem Eurovision Songcontest scheint wohl nicht enden zu wollen.

Er war schon selber da mit seinem „Wadde-Hadde-Dudde-Da?“-Lied, hat Maximilian Mutzke dorthin geschickt, das Lied „Guildo hat euch lieb“ für Guildo Horn geschrieben und versucht es über ein Casting nun noch einmal. Traurig daran ist, dass Deutschland wohl nicht verstehen will, dass Stefan Raab zwar hierzulande mäßig witzig ist, aber im Ausland (vollkommen zurecht) als eine typische Perversion deutschen Humors angesehen wird.

Insofern kann man sich auch dieses Jahr auf einen Flopp beim Eurovision Songcontest einstellen, und das hat nicht viel mit den Ostblockländern zu tun, wie häufig behauptet wird. Ich persönlich bin immer noch überzeugt, dass wir deutliche Chancen auf einen ersten Platz gehabt hätten, wenn wir 2004 statt der von Raab gecasteten Schlaftablette Maximilian Mutzke Scooter nach Istanbul geschickt hätten. Aber damals hatte Raab ja noch die gesamte deutsche Jugend bedingungslos in seiner Hand.

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Über Achim

Ich bin in Bad Godesberg auf das Konrad Adenauer Gymnasium gegangen und habe dort 2002 mein Abitur gemacht. Danach habe ich in Bonn Informatik studiert und habe den Studiengang 2008 mit Diplom abgeschlossen. Im Moment bin ich in der Forschung tätig. Außerdem bin ich einer von zwei Gründern von Tratschtante.de und im Moment hier der einzig aktive Schreiberling.